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Ehepaar will mit Aktion Stromabwärts 38 Prozent Strom sparen19 März, 2014 von Doris

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Seit das Thema Energiewende in aller Munde ist, sind es immer wieder die informativen Broschüren rund ums Stromsparen die so manchem Haushalt aufzeigen, dass er eben nicht der Norm entspricht. Denn die Angaben zum Stromverbrauch in diesen Stromsparinformationen sind meist weit von den tatsächlichen Werten entfern.

 

So ging es auch einem Ehepaar aus Brandenburg, das beim Lesen der informativen Lektüre niemals so recht verstehen konnte, warum ihr Zweipersonenhaushalt so weit über jenen Zahlen lag, die als Durchschnittswert von öffentlicher Seite benannt wurden. In einem Interview erklärte der 72-jährige Rentner „Da wird einfach eine Kilowatt-Zahl genannt, die ein Zwei-, Drei- oder Vierpersonenhaushalt im Durchschnitt verbrauchen soll. Aber bei uns hat das noch nie geklappt. Wir hatten immer mehr“ und erklärte nur wenig später, was seine Frau und er im Jahr 2014 vorhaben.

 

38 Prozent weniger Strom – das ist das Ziel

Denn das Ehepaar aus Brandenburg will seinen Stromverbrauch aus 2013 mit rund 3720 Kilowattstunden mit einfachen Stromspartricks um 38 Prozent auf 2300 Kilowattstunden senken und das in nur einem Jahr.

 

Gezielt Stromsparen mit einfachen Tricks, das ist der Plan und letztlich ist es auch möglich. Schnell wurden im Haushalt passive Stromfresser wie Elektrogeräte im Stand-by-Modus abgeschafft und mithilfe von einfachsten Hilfsmitteln wie Steckdosen mit Ausschalter das größte Verbrauchspotenzial abgeschafft.

 

Mithilfe der Aktion „stromabwärts“ der Verbraucherzentralen und des Schleswig-Holstein-Energieeffizienz-Zentrums (SHeff-Z) fällt dem Ehepaar das Stromsparen auch denkbar einfach. Denn weiß man erst einmal, wo der Strom unnötig verbraucht wird, dann lässt sich dieser Missstand schnell abschaffen. Als Beispiel nannte der rüstige Rentner seinen Teich „Die Filter- und Teichpumpen verschlingen viel Strom“ und so wurde dieses Problem ebenso schnell abgeschafft wie die vielen kleinen anderen Stromfresser.

 

Ein Beispiel das in jedem Fall zum Vorbild genommen werden sollte

Bedenkt man das hochgreifende Ziel des Brandenburger Ehepaars und die einfache Umsetzung, die bereits jetzt erste Einsparungen erreicht hat, lässt sich in jedem Fall sagen, dass der Plan von Ursula und Peter in jedem Fall Schule machen sollte.

 

Denn wenn schon diese beiden rüstigen Rentner so gezielt und zukunftsweisend das Thema Stromsparen ohne Einschränkungen im Alltag umsetzen können, dann sollte das doch letztlich für jeden möglich sein. Und bedenkt man dann noch das man mit derartigen Neujahrsvorsätzen in jedem Fall der Natur und dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tut, dann sollte man sich durchaus einmal überlegen, ob man nicht selbst in den eignen vier Wänden auf die Suche nach unnötigen Stromverbrauchern gehen sollte.

 

 

Bildquelle: © bigstock / ginasanders

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