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Ein Kraftwerk für die Energiewende!02 März, 2014 von Doris

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Seit vielen Wochen ist die Energiewende in aller Munde, ob in großen Gesprächsrunden im Fernsehen, im Internet oder aber auf politischer Bundesebene, einfach überall wird über die Möglichkeiten der Energiewende gesprochen. Doch wirklich gesehen hat man von ihr noch nicht viel, das hat sich jedoch am vergangenen Donnerstag geändert. Denn Flensburg legte den ersten Stein hin zu einer aktiven Beteiligung an der Energiewende.

 

Mit 130 Millionen Euro Budget und in jedem Fall wegweisend für die Energiewende ist es nämlich die Stadt Flensburg die nun mit ihrem Kessel 12 Projekt einen aktiven Part an der bundesweiten Energiewende einnehmen wird. Doch so hochtrabend die Pläne der Stadtwerke Flensburg mit dem Projekt Kessel 12 auch sein mögen, ganz unumstritten ist das Projekt nicht.

 

130 Millionen Euro für die moderne Energie-Erzeugungsanlage

Denn obgleich das Projekt Kessel 12 in jedem Fall innovativ und zukunftsweisend ist, so sind die Stimmen die, gegen das 130 Millionen Euro Projekt sprechen durchaus vorhanden. Viele Experten bezweifeln den Sinn hinter der kostenintensiven Projektplanung.  Denn obgleich das Projekt eine neue Gas- und Dampfturbinenanlage, die Modernisierung des Kessel 5 sowie die Erdgasanbindung und Demontage der Kessel 6,7 und 8 beinhaltet, scheint das Gesamtprojekt derzeit noch nicht jedem so positiv und zukunftsweisend wie den Beteiligenten.

 

Doch eben diese waren beim Spartenstich überaus optimistisch. Vor mehr als 50 namhaften Gästen aus Politik und Wirtschaft war es kein geringerer als der Ministerpräsident Torsten Albig, der im Zuge der großen Grundsteinlegung mit stolz verkündete „Ich bin stolz heute dabei gewesen zu sein“ weiters verspricht er „Wir werden sehen, dass die CO2-Senkung nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein ökonomischer Hebel ist. Wenn es gelinge, die nächste Bundesregierung zu überzeugen, dass die Energiewende Chefsache sein muss, sind unsere Potenziale größer als im Rest der Republik.“ Und scheint somit mehr als offensichtlich wie der  Ministerpräsident Torsten Albig zum Thema Energiewende und deren langfristige Planung steht.

 

Das Kraftwerk für die Energiewende soll 2016 ans Netz gehen

Doch natürlich braucht ein Megaprojekt wie das Kessel 12 Projekt in Flensburg seine Zeit, um geformt zu werden. Aktuell steht das Jahr 2016 als Frist fest und scheint es durchaus möglich, dass bis dahin alle Umbauten und Neubauten beendet sind und das neue Kraftwerk in Flensburg als aktive Beteiligung an der Energiewende ans Netz gehen kann.

 

Wie sich letztlich das Projekt Kessel 12 auf die Energiekosten der Flensburger auswirken wird und ob diese ab 2016 mit günstigen Stromkosten rechnen dürfen, nun darüber wurde im Zuge des Spartenstiches nichts verlautbart. Doch hoffen darf der Verbraucher und Bürger in Zeiten der Energiewende durchaus, obgleich diese Hoffnung wohl nur sehr gering ausfallen wird. Denn so wichtig die Energiewende für Deutschland sein mag, so innovativ Projekte wie das 130 Millionen Euro Projekt Kessel 12 auch sein mögen, letztlich sind die Energiekosten in Deutschland für den einzelnen Verbraucher schon lange nicht mehr gesunden und vermutlich wird das auch in Flensburg wie auch im Rest Deutschlands weiterhin so bleiben.

 

Bildquelle: © bigstock / Sergey Nivens

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