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Verbraucher zahlen drei Milliarden zuviel für Strom!02 März, 2014 von Doris

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Die Strompreise steigen in den vergangenen Jahren immer weiter und der einzelne Verbraucher ist es, der unter der Last der hohen Strompreise nicht selten leidet. So vermuteten schon viele Bürger, dass so manche Strompreiserhöhung letztlich nicht ganz so nötig war, wie es uns gerne weiß gemacht wurde und nun ist es offiziell. Denn eine Studie, die im Auftrag der Grünen erstellt wurde, kritisiert offen die Energiekonzerne und bemängelt hierbei in erster Linie das sinkende Strompreise zwar an die Industriekonzerne weiter gegeben werden, der einzelne Bürger und somit private Haushalt spürt diese jedoch nicht.

 

Steigende Strompreise trotz sinkender Grundpreise an der Strombörse

Denn eines ist in jedem Fall zweifelsohne Fakt. An der Strombörse in Leipzig sinken die Preise für Strom immer wieder und dennoch bekommt der einzelne Bürger davon nichts zu spüren. Im Gegensatz, die Kosten für Stromversorgung steigen für den einfachen Bürger von Jahr zu Jahr und genau diese Tatsache ist es, die die Studie der Grünen nun bemängelt.

 

Denn die sinkenden Strompreise der Strombörse in Leipzig werden zumindest aktuell von beinahe allen großen Energieversorgern nur an Großkunden aus der Industrie weiter gegeben. Der einfache Bürger bekommt in seinem privaten Haushalt davon nichts zu spüren und genau das ist ein Problem für die Grünen und wohl auch für viele Bürger in Deutschland.

 

Strompreispolitik auf Kosten der Verbraucher

Denn die Studie des Energieexperten Gunnar Harms, welche für die grüne Bundestagsfraktion erstellt wurde, ergab ganz klar, dass die aktuelle Strompreispolitik auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird.

 

In Zahlen und klaren Fakten ausgedrückt handelt es sich hierbei um einen Betrag von rund drei Milliarden Euro, die private Haushalte derzeit vermutlich zuviel bezahlen. Denn diese Summe ist es, die Energiekonzerne über dem Beschaffungskosten für ihre Stromverteilung einnehmen. Man sieht also, das Geschäft mit dem Strom ist nach wie vor überaus rentable und das, obwohl Energiekonzerne immer wieder nach Hilfe und Unterstützung rufen.

 

Der Ärger der einzelnen Bürger wird entsprechend sein, wenn diese Studie sich erst einmal weiter verbreitet. Doch schon jetzt sagt die grüne Fraktions-Vize Bärbel Höhn dass diese Studie ein Beleg dafür sein, dass die aktuell in den Medien sehr dominante Energiewende klar auf Kosten der Verbraucher ginge und das sollte nicht so sein!

 

Trotz Studie weiter steigende Stromkosten?

Doch welches Fazit kann nun aus der Studie des Energieexperten Gunnar Harms gezogen werden? Werden nun endlich die sinkenden Strompreise aus der Strombörse auch an private Haushalte weiter gegeben? Nun der Bundesumweltminister Peter Altmaier von der CDU rechnet nicht damit, im Gegenteil er rechnet im Herbst mit weiter ansteigenden Stromkosten für private Haushalte.

 

Denn die aktuellen Kosten für den Strom in privaten Haushalten werden wohl auch in diesem Herbst nach und nach Steigen.  Allein die Umlage für erneuerbare Energien (kurz EEG), die letztlich auf 20 Jahre hinaus einen festen Abnahmepreis für Strom aus Biogasanlagen sowie aus Wind- und Sonnenkraft garantieren soll, wird wohl auch in diesem Jahr um sage und schreibe fünf Prozent steigen.

 

Eine Entlastung der Verbraucher scheint also trotz sinkender Preise an der Strombörse in Leipzig nicht in Sicht, und das, obwohl die Studie des Energieexperten Gunnar Harms anschaulich bewiesen hat, dass die Bürger und Verbraucher Deutschlands rund drei Milliarden Euro mehr für ihren Strom bezahlen, als die Stromkonzerne für die Herstellung dieses Stroms bezahlen.

 

Bildquelle: © bigstock / spectrumblue

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